Die Fußbodenheizung als energiesparende Heizalternative

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Ist es draußen kalt, sorgt drinnen eine Fußbodenheizung für behagliche Gemütlichkeit. Bei Hauseigentümern werden die Flächenheizungen immer beliebter. Beim Hausbau entscheidet sich heute fast jeder zweite Bauherr aus Deutschland für diese kostengünstige Heizalternative. Herrscht bei der Sanierung von älteren Gebäuden noch immer das Vorurteil, dass die Fußbodenheizungen zeitaufwendig in der Installation und damit teuer sind, rücken allmählich die Vorteile dieser modernen Art der Beheizung in den Vordergrund.

Fußbodenheizung: Welches System eignet sich für welche Anwendungsfälle?

Verschiedene Bodenbeläge haben unterschiedliche materialspezifische und thermische Eigenschaften. Ob Stein, Laminat oder Teppich und Fliesen – für jeden Bodenbelag gibt es diverse Optionen bei der Beheizung. Prinzipiell sind die Bodenheizungen mit vielen Belägen kombinierbar. Weil sich Fliesen schnell aufheizen und die Wärme nutzbringend übertragen, eignen sie sich hervorragend als Wärmeträger bei der Fußbodenheizung. Kein Wunder, dass diese Heizmethode in Badezimmern oder in anderen gefliesten Räumen sehr beliebt ist.

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Bei der Sanierung von älteren Gebäuden empfehlen sich elektrische Heizmatten. Sie sind sehr flach, lassen sich leicht installieren und können auf allen Arten von Unterböden verlegt werden. Die Bodenheizung lässt sich als vielseitiges System alleine oder in der Kombination mit einer Zentralheizung einsetzen. Das ganze Jahr kann sie so kostensparend für genießerische Wärme sorgen.

Die Vorteile der kostengünstigen Heizalternative

Wer die Fußbodenheizung als Wärmelieferant nutzt, spürt sofort die großflächige und gleichmäßige Wärmeverteilung. Ohne spürbaren Wärmeverlust kann deshalb der Thermostat um einige Grad niedriger eingestellt werden. Der Energieverbrauch ist niedriger und führt in Eigenheimen, Mietwohnungen oder Großobjekten wie Schulen oder öffentlichen Gebäuden zu erheblichen Kosteneinsparungen. Die Raumtemperatur von 22 Grad Celsius bei einer Beheizung mit konventionellen Heizkörpern kann bei der Flächenheizung im Boden auf 20 Grad Celsius abgesenkt werden, weil die Bewohner durchgehend warme Füße haben. Deshalb können Jahr für Jahr Energiekosten eingespart werden. Wer eine Fußbodenheizung einbaut, kann die Räumlichkeiten zudem uneingeschränkt nutzen. Kein Heizkörper stört die architektonische Gestaltung der Wohnräume.

Weil die Heizung gleichmäßig Wärme abgibt, werden nicht nur Staubaufwirbelungen minimiert, auch gesundheitlich ist die Bodenheizung vorteilhaft. Milben und Schimmel entstehen wesentlich schwerer. Hausbesitzer, Hausverwalter oder Wohnungsvermieter setzen mit dem Einbau dieses Heizungssystems auf eine zukunftssichere und kostengünstige Technik. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen reduziert die Bodenheizung die Energiekosten um etwa sechs bis zwölf Prozent jährlich. Ein weiterer guter Grund, sich für den Einbau einer solchen Heizung zu entscheiden.

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