Saugroboter: Intelligente Helfer bei der Hausarbeit

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Von den Mühen und Plagen der Hausarbeit wissen viele ein Lied zu singen: Staubsaugen, Wischen und Putzen gehört definitiv nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen der Menschen, leider ist es aber in regelmäßigen Abständen notwendig. Zu den unangenehmen Arbeiten kommt dann noch dazu, dass sich andere Familienmitglieder vom Krach des Staubsaugers und herumstehenden Putzeimern zu allem Überfluss auch noch genervt fühlen. Zeit also, die unliebsamen Arbeiten an Roboter zu delegieren. Diese gibt es bereits – zum Preis eines gewöhnlichen Staubsaugers. Allerdings muss man ein paar Dinge beachten, damit sie ihre Arbeit auch wirklich ordentlich verrichten und einem in Zukunft Rückenschmerzen und schlechte Laune ersparen.

Tipp 1: Die Leuchttürme richtig einsetzen

Jeder Saugroboter wird mit zwei oder drei Leuchttürmen ausgeliefert. Sie dienen quasi als „Wegweiser“ für den Roboter. Man kann sie zu zwei verschiedenen Zwecken einsetzen: Einerseits als Kennzeichnung eines „Sperrgebiets“ für den Roboter, um eine unsichtbare Linie zu schaffen, die er nicht überfahren darf. Andererseits – und das wissen nur wenige – kann man Leuchttürme aber auch dazu benutzen, dem Robo-Staubsauger zu signalisieren, dass er einen Raum erst dann verlassen darf, wenn er ihn vollständig gereinigt hat. Im Allgemeinen ist dies dann, wenn der Saugroboter jeden Punkt im Raum mindestens vier Mal überfahren hat. So kann man ihn, besonders mit einer Timerfunktion, völlig allein arbeiten lassen, während man beispielsweise tagsüber bei Arbeit ist.

Tipp 2: Die Arbeitsweise des Saugroboters verstehen

Manche Roboter arbeiten kreuz und quer, andere in geordneten Bahnen, wobei sie im Inneren eine virtuelle Karte vom Raum erstellen, auf der sie alle Hindernisse eintragen. Wird öfter einmal herumgerückt und umgestellt, kann das den Saugroboter durcheinander bringen – und zu schlechteren Reinigungsergebnissen führen. Einen Unterschied macht auch die Zahl der Kantenbürsten: gibt es lediglich eine Kantenbürste auf einer Seite, umfahren Staubsauger-Roboter Hindernisse in der Regel kreisförmig. Dafür muss natürlich ausreichend Platz sein – beispielsweise bei Tischbeinen.

Unüberwindliche Hindernisse für Saugroboter sind in der Regel herumliegende Kabel und zu niedrige Sofas oder Betten, während Teppichkanten meist kein Problem darstellen. Kabelsalat sollte deshalb also vom Boden verschwinden, Möbel sollten mindestens 10 cm Bodenabstand haben, damit der Robo-Staubsauger auch darunter reinigt. Dies gilt aber nicht immer für alle. Genau zu wissen, wie der eigene Robo arbeitet, ist also ein großer Vorteil und erspart Ärger.

Tipp 3: Gleich saugen und wischen?

Kombinierte Saug- und Wischroboter sind seit kurzem ebenfalls auf dem Markt, die Reinigungsleistung hat sich mittlerweile wirklich gut entwickelt. Vor der Neuanschaffung sollte man also vielleicht durchaus überlegen, ob man sich vielleicht auch zukünftig nicht gleich Mob und Wischeimer gänzlich vom Hals schaffen will. Die Investition ist zwar ein wenig höher – der Nutzen aber auch.

Fazit: Wer seinen Saugroboter gut kennt und ihm die Hindernisse aus dem Weg räumt, braucht sich in Zukunft um das Bodenreinigen keine Sorgen mehr zu machen. Und die Investition hat sich angesichts wegfallender Mühen, schlechter Laune und Krach häufig schon vom ersten Tag an ausgezahlt.

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