eco-Studie: Dem intelligenten Haus gehört die Zukunft

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Eine aktuelle Studie des eco-Verbandes der deutschen Internet-Wirtschaft bringt es auf den Punkt: Den Smart Homes gehört die Zukunft. 95 Prozent der befragten IT-Experten sind der Meinung, dass sich sowohl das private als auch das geschäftliche Leben in den nächsten Jahren immer stärker digitalisieren werden. Smartphones und Tablets kommt in der digitalen Steuerung der „intelligenten Häuser“ künftig eine zentrale Rolle zu. Als mobile Steuerkonsole werden sie dafür sorgen, dass die Heizung komfortabel und gleichzeitig energieeffizient geregelt wird, dass das Licht abends eingeschaltet wird und dass TV und Sound-System nach den Wünschen ihrer Benutzer funktionieren.

Smartphones und Tablets als „universelle Kommandozentrale“

Der Leiter der eco-Kompetenzgruppe Innovation, Gerd Simon, sieht den Touchscreen bereits als die „universelle Kommandozentrale“ in Privathaushalten. Allerdings sei bisher nicht geklärt, welche IT-Hersteller die zentrale Vernetzung der Smart Homes in ihr Kerngeschäft übernehmen werden. Die Experten gehen davon aus, dass Elektriker und andere Handwerksbetriebe mit dieser Aufgabe überfordert sind. Simon sieht in solchen „steckerfertigen Komplettlösungen“ für das Smart Home vor allem Perspektiven für die Global Player im IT-Segment, also Apple, Google, Sony oder Samsung.

efa Leipzig: Digitale Steuerung und Energieeffizienz von Smart Homes

Auch auf der efa Leipzig wird es vom 16. bis 18. Oktober 2012 nicht zuletzt um Smart Homes gehen. Eines der Highlights auf der Fachmesse für Gebäude- und Elektrotechnik, Klima und Automation wird das sogenannte E-Haus sein, das der Zentralverband der deutschen Elektro- und Informationstechniker im Rahmen einer Sonderausstellung präsentiert. Auf insgesamt 100 Quadratmetern wird in Leipzig ein Modellhaus aufgebaut, das sowohl Fach- als auch Privatbesuchern demonstriert, was im Bereich „Intelligentes Wohnen“ in Wohn- und Schlafzimmer, Bad, Küche und Garage bereits heute möglich ist. Dabei geht es um drei Themenschwerpunkte: Energieeffizienz, autarke Energieversorgung sowie die zentrale Steuerung des „intelligenten Hauses“ durch Smartphones, Tablets und PCs.

Die ursprüngliche Version des E-Hauses war bereits zur efa 2011 zu sehen. Die aktualisierte Version ermöglicht nun einen Einblick in die rasante Entwicklung bereits vorhandener Technologien sowie die enge Verflechtung von intelligentem Wohnen und energieeffizientem Bauen.

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