Wohnen 2.0: Intelligente Haussteuerung per Smartphone

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Jeder kennt sie, jeder hasst sie: Situationen, in denen man am liebsten umkehren und die Lage kontrollieren möchte. Man ist gerade in den Bus gestiegen und schon steigen sie in einem hoch – Fragen wie: „Habe ich den Ofen ausgemacht?“, „Habe ich etwa den Fernseher laufen lassen?“ oder „Habe ich die Katze im Badezimmer eingesperrt?“ – es sind Fragen, die uns Nerven kosten und unsere Konzentration stören, Unsicherheiten, die immer dann laut werden, wenn man ohnehin schon keine Zeit hat. Kurz vor einem wichtigen Meeting, beim Treffen mit seiner Liebsten oder auf dem Weg in den Urlaub, sie überraschen und schockieren uns und wir wissen nicht, wie wir damit umgehen sollen. In einer umständlichen Prozedur wird der Nachbar oder die beste Freundin angerufen und gebeten, doch mal schnell nach dem Ofen, dem Fernseher oder der Katze zu schauen. Aber damit kann in Zukunft bald Schluss sein!

Die digitale Geisterhand

Mit der Fernsteuerung des eigenen Hauses per Smartphone gehören diese Ängste der Vergangenheit an. Mit einem einzigen Knopfdruck kann die Lage des gesamten Hauses überschaut werden. Auf einen Blick kann man sehen, ob die elektronischen Geräte im Einsatz sind oder nicht, kann man die Lage der Türen oder Fenster, die mit einem Sensor versehen werden, überprüfen und sie mit einer Berührung auf das Smartphone-Display ändern.

Wie durch Geisterhand können dadurch Türen geöffnet werden, damit die Katze auf den Balkon kann, können Fenster geschlossen werden, damit der nächste Regen nicht das Zimmer überschwemmt oder kann das Bügeleisen ausgeschaltet werden, welches versehentlich angelassen wurde, und zwar noch bevor die Feuerwehr vor der Türe steht. Eine Vernetzung des Hauses mit dem Smartphone bietet viele neue Möglichkeiten, sein Leben einfacher zu gestalten.

Wohnen 2.0

Auch das Haustürschloss kann per Smartphone kontrolliert werden. Hat man vergessen, die Haustüre abzuschließen, genügt aus der Ferne ein Klick auf das Display, und die Türe schließt sicher und zuverlässig. Aber nicht nur außerhalb des Hauses findet die digitale Geisterhand Anwendung. Man ist gerade in seinen Schlafanzug geschlüpft, hat sich bettfertig gemacht und möchte nach einem harten Tag ins Bett fallen, als einem einfällt, dass man die Haustür noch nicht abgeschlossen oder das Fenster im Bad offen gelassen hat.

Normalerweise müsste man jetzt noch zur Haustüre oder ins Bad eilen, würde dabei in der Dunkelheit versehentlich noch der Katze auf den Schwanz treten oder sich den Fuß an der Türkante stoßen. Aber damit wäre, dank der Fernsteuerung per Smartphone, endlich Schluss. Diese Innovation wäre eine Möglichkeit, eine neue Ära des Wohnens einzuläuten.

Sicher und flexibel

Die Vernetzung zwischen Haus und Smartphone wird dabei durch ein Passwort geschützt. So kann fremdes Einwirken verhindert werden. Per Knopfdruck kann auch die Möglichkeit zur Fernsteuerung des Hauses deaktiviert werden, welche dann nur zu Hause durch einen Zugangscode wieder aktiviert werden kann. So könnte möglicher Missbrauch dieser neuen Technik verhindert werden, damit die Zukunft auch heute schon kommen kann!

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